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Osteopathie*
Karlsruhe

Osteopathie Praxis im Klinikum Karlsruhe, Klaus Czepan - Heilpraktiker

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Sportosteopathie Karlsruhe
Knie · Fuß · Rücken

Motivation - Bewegung - Erholung

Sportosteopathie in Karlsruhe für Sportler,
Läufer, Wanderer und Profis - Knie,
Sprunggelenk, Fuß, Hüfte und Rücken
Heilpraktiker Praxis Czepan am Klinikum

Gesunder Leib - meint mental und
körperlich nachhaltig leben

ORANDUM EST UT SIT MENS SANA
IN CORPORE SANO

Zeile 356 aus der zehnten von sechzehn Satiren des Dichters Juvenal (ca. 60 – 130 n. Chr.).

HOFFENTLICH IST SEIN KOPF
GENAUSO FIT WIE SEIN KÖRPER

Das wäre Juvenal modern übersetzt und analog zur Intention heutiger Satire. Aber klafft heutzutage nicht eine gewaltige Lücke zwischen dem Niveau der sportlichen Leistung und manchen Interviews nach dem Abpfiff? Wer gerade sportliche Höchstleistungen erbracht hat, der darf den Kopf am Mikrofon durchaus auf Minderleistung schalten. Oder haben Sie eine andere Erklärung für das Niveau der Interviews im Sportbereich?

Dieses Verständnis von Sport als elementare Einheit im Training von Wesen und leiblichen Funktionen findet man übrigens bereits in allen traditionellen Lebensschulen in Europa, China und Indien. Heutzutage reduziert man das auf das mentale Training, auf Trainingslehre und Mittel zur Leistungsförderung zum Erzielen von Höchstleistungen.

Erzwungene Ruhigstellung im Alltag

Gilt dieses Verständnis von Sport als elementare Einheit im Training von Geist und leiblichen Funktionen auch im Alltag? Gerade in Zeiten des technologischen Umbruchs und seiner körperlichen Folgen in Kindheit, Jugend und Beruf wird deutlich: Während wir den Profisportlern eine geistige Auszeit nach der Erschöpfung zugestehen, mutet uns die Lebenswelt oft das genaue Gegenteil zu – maximale mentale Höchstleistung bei chronischer körperlicher Ruhigstellung.

Sportosteopathie in Karlsruhe

Neben Kraft und Ausdauer gilt mein Interesse der Gewebequalität sowie der Geschmeidigkeit und Effizienz Ihres Bewegungsapparates und der Bewegungsabläufe. Meine Erfahrung dabei ist, dass eine bewusste Körperwahrnehmung und die Beachtung der inneren Stimme zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst verhelfen können.

In meiner Praxis für Sportosteopathie in Karlsruhe betreue ich Sportler, Läufer, Wanderer, Profis und Bewegungsbegeisterte. Mein Fokus liegt dabei auf Knie, Sprunggelenk, Fuß, Hüfte und Rücken.

Selbstverständlich habe ich aber immer den gesamten Bewegungsapparat im Blick. Wenn Sie Fragen zu anderen Gelenken und Körperregionen, beispielsweise zu Schulter oder Hand haben, gehe ich darauf ebenso kompetent ein.

Sportosteopathie und Diätetik

Für mein multimodales Vorgehen betrachte ich den Menschen hinsichtlich vieler relevanter Faktoren und Parameter, wie es Frans van den Berg in seiner funktionellen Physiologie konzipiert hat. Die Beachtung dieser Faktoren im Alltag gilt der Selbstkompetenz. In der Antike nannte man das Diätetik.

In der antiken Medizin - und so vermitteln es auch moderne Fachgesellschaften wie die SMS (Societas Medicinae Sinensis) oder universitäre Traditionen wie das Oldenburger Projekt für Chinesische Heilmethoden (PTCH) – beschrieb die Diätetik weit mehr als nur Essen. Sie war die Lehre von der gesunden Lebensweise.

Dazu gehörten neben der ausgewogenen Ernährung auch ausreichend Schlaf, Bewegung, Hingabe und Achtsamkeit für den Atem und die seelische Balance. Die traditionellen Lebensschulen wie in Griechenland und Rom sowie die des Yoga (als Teil des traditionellen Darshana-Systems) und des Qigong ermuntern zu solch gesunder Lebenspflege.

Sport und Gesundheit

Heute versteht man unter Diätetik die angewandte Ernährungslehre. Sie umfasst alle ernährungstherapeutischen Maßnahmen, um Krankheiten vorzubeugen oder diese zu behandeln.

Ist also Sport in einem umfassenden Verständnis nicht Leistung, sondern fördert Achtsamkeit sich selbst gegenüber und die Beachtung gesunder Lebensrhythmen? Dies wäre ein Verständnis des menschlichen Wesens als Einheit von Gemüt, Leib, Lebensrhythmus, Gedanken und Aktion.

In meinem Vorgehen ist es hilfreich, wenn wir verstehen, was geschieht, und dafür brauchen wir ein strukturiertes Vorgehen, um es herauszufinden. Wenn wir es verstehen, können wir die richtigen Fragen stellen, um Antworten zu bekommen.

Wenn Sie allein nicht weiterkommen

Als wissenschaftlich fundierte Basis im Bereich der Sportheilkunde nutze ich zwei bewährte Verfahren:

Die neuro-orthopädische Ganganalyse der O.G.I.G. (Observational Gait Instructor Group) nach dem Konzept der ehemaligen Chefärztin Dr. Jacquelin Perry des Rancho Los Amigos National Rehabilitation Center (Los Angeles, USA), Professorin an der University of Southern California (USC) – Department of Physical Therapy (heute: Division of Biokinesiology and Physical Therapy).

Die funktionelle Bewegungsanalyse mittels spezifischer Sprung- und Richtungswechsel-Tests nach dem PEP-Programm (Prevent Injury and Enhance Performance), entwickelt von einem interdisziplinären Expertengremium der Santa Monica Orthopaedic and Sportsmedicine Foundation, um Sie im Trainingsalltag sowie bei der Anpassung und Verbesserung Ihrer Bewegungsabläufe im Bereich der Bein- und Kniebelastung zu unterstützen.

Dies verbinde ich im Einzelfall unter sportheilkundlichen Aspekten mit dem modernen Konzept der funktionellen Physiologie nach Frans van den Berg, der Ernährungsberatung und meinem über Jahrzehnte gewachsenen Erfahrungswissen in Gewebebeurteilung und manuellem Können.

Sportosteopathie und mentales Training

Im Sport nutzt man die Einheit von Gedanken und Aktion als „mentales Training“. Sport als Schule der Diätetik, also der gesunden Lebensführung, meint im klassischen Sinn Erkennen, Erleben und Üben vitaler menschlicher Funktionen, um sie mit Bedacht unter Belastung variabel einsetzen zu können.

Diese Art von Achtsamkeit im Umgang mit sich in Sport, Training und Alltag kann sinnvoll zur Lebenspflege und für die Gesundheit ausgeübt werden. Guter Sport pflegt gesunde Lebensrhythmen von Belastung, Distanzierung vom Alltagsdruck, von Entspannung und Erholung.

Sportosteopathie
und das Risiko Leistungssport

Im digitalen Zeitalter will jeder eine „1“ sein und keine „0“. Sport wird nicht selten als Kampf gegen den eigenen Körper ausgeübt. Ob Leistungssport zu einem nachhaltig guten gesundheitlichen Ergebnis führt, kann durchaus hinterfragt werden.

Diese Einstellung ist in einer Leistungsgesellschaft weit verbreitet und wird mit viel Geld als Sportförderung subventioniert. Gefördert wird vor allem der Spitzensport, denn daran hängt eine ganze Industrie aus Medien und Sportfunktionären. Und fast immer, wenn es um viel Geld oder um narzisstische Attitüden wie Prestige, Ruhm oder Ehre geht, tun Menschen Dinge, die nicht unbedingt gut für ihre Gesundheit sind.

Leider bekommt man die gescheiterten Lebensentwürfe und zerstörten Körper in den Medien nicht so präsentiert wie die "Erfolge". Es kommt genug nach, damit der Umsatz und die Stimmung der Konsumenten erhalten bleiben. Aber in der Praxis sehe ich die Kehrseite der Medaille.

„Wer sich keine Zeit nimmt
für seine Gesundheit,
wird sich Zeit nehmen müssen
für seine Krankheiten.“

Sport als gesunde Lebensführung

In einer beschleunigten Leistungsgesellschaft sehen viele Menschen den eigenen Leib als etwas an, das es zu bezwingen gilt. Vorbilder sind nicht selten mehr oder weniger hochgepuschte "Hochleistungssportler", die "ihren eigenen Körper bezwungen haben". Warnsignale des Körpers, des Schlafverhaltens, des Traummerlebens und der Gemütsverfassung werden dabei oft bewusst ignoriert.

Wird Sport zur Sucht, verliert sich das gesunde Maß in der Hoffnung auf eine völlig neue Dimension des "Erfolgs". Man will die Macht über den eigenen Körper ausüben und sagt ihm, "wo es langgeht". Man braucht das Gefühl, "fliegen zu können".

Versagt der Körper, treten Schmerzen und strukturelle Schäden auf, erfolgt nicht selten ein Absturz ins Bodenlose. Genau auf derlei Unvernunft gegenüber sich selbst bezieht sich die eingangs genannte Satire des Dichters Juvenal. Sportosteopathie gibt Ihnen Raum für Achtsamkeit, ein Umdenken und einen maßvollen Umgang mit Ihren Ressourcen und Ihrem Potenzial - für eine dauerhafte Zufriedenheit.

Sportosteopathie
Welcher Sport ist gut für mich?

Häufig werde ich von Patienten gefragt, was denn guter Sport oder gute Gymnastik für sie sei. Dazu gibt es im Breitensport verschiedenste private Angebote und Vereine in Karlsruhe. Grundsätzlich unterscheide ich im Sport und Training den Einsatz von Maschinen von den Methoden, welche mit dem Körper in freier Bewegung arbeiten. Ich finde, dass Letzteres sich sehr gut mit dem Volks- und Breitensport verbindet.

Zudem können Beschwerden im Sport durch Überlastung und Sportverletzungen auftreten. Auch gesundheitliche Schwachstellen können durch den Sport plötzlich hervortreten und Beschwerden verursachen. Diese lassen sich zwar durch wissenschaftlich-medizinische Analysen darstellen; die Grundlage hierfür ist jedoch eine gründliche körperliche Untersuchung und Funktionsprüfung, ohne die meist keine Ursache gefunden werden kann. Für diese "Handarbeit" bin ich da.

Sportosteopathie und Körpergefühl

In Zusammenarbeit mit dem Patienten versuche ich, die Achtsamkeit und Beobachtungsfähigkeit für die Reaktionsweisen und Bewegungsabläufe zu verbessern. So lassen sich Alternativen im Ablauf der Bewegungen finden. Könnten sich durch zunehmendes Vertrauen derlei Veränderungen stabilisieren? Angst vor Schmerz könnte zur Zuversicht in die Möglichkeit einer Veränderung werden - das verstehe ich in der Sportosteopathie unter Training.

Deshalb biete ich bewusst kein Training mit Geräten an, sondern arbeite mit Achtsamkeit, Geschmeidigkeit, Koordination und Bewegungserkundung. Denn auch ohne Apparate haben Sie Ihren Körper und sein Gewicht immer dabei. Es geht dabei nicht um Leistung, sondern um eine andere Art des Verständnisses von gesundheitsfördernder Fitness.

Sportosteopathie und
gesundes Fitnesstraining

Man kann gesunde Fitness spezifisch auch ohne Geräte trainieren – man muss nur wissen, wie. Für dieses Training biete ich bewährte Methoden an. Diese Möglichkeiten in Training und Sport sind abgestuft auf individuelle Beschwerden und Bewegungsabläufe. Sie reichen von sanften, achtsamen und einfachen Bewegungen der Feldenkrais-Methode über die ruhige, fließende Koordination geschmeidiger Choreographien in der Atmung mit Qigong bis hin zum Yoga mit Pranayama - Atemstabilität und spezifischer Punktbelastung über lange Hebel und Umkehrhaltungen. Ich berate Sie gerne, welcher Sport gut für Sie sein könnte und wo er stattfindet.

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