Osteopathie*
Karlsruhe

Osteopathie Praxis im Klinikum Karlsruhe, Klaus Czepan - Heilpraktiker

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Rechtslage & Qualität
Osteopathie Praxis im Klinikum

rechtskonform - sorgfältig - informiert

Information über Osteopathie
zur aktuellen Rechtslage und verschiedenen
Möglichkeiten der Qualitätssicherung
Praxis Klaus Czepan Heilpraktiker

1. Rechtliche Hinweise zur
Osteopathie


Wissenschaftliche Einordnung und Evidenz

Die Osteopathie sowie all ihre Spezialisierungen (wie die Kinder- oder Sportosteopathie) sind nach den Grundsätzen der wissenschaftlichen Medizin kein anerkanntes Therapieverfahren.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für die Anwendung der manuellen Verfahren der Osteopathie zur Behandlung, Linderung oder Heilung von Erkrankungen keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz im Sinne der evidenzbasierten Medizin vorliegt.

In der Praxis von Klaus Czepan, selbständiger Heilpraktiker am Standort des Klinikums Karlsruhe, erfolgt die osteopathische Anwendung daher auf Basis eines strukturierten, klinischen Erfahrungswissens. Jeder Behandlungsschritt basiert auf einer sorgfältigen klinischen Entscheidungsfindung und dient ausschließlich der Patientensicherheit sowie der Erfüllung der medizinischen Sorgfaltspflicht. Ein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung wird zu keinem Zeitpunkt abgegeben.

Berufsrechtliche Regelungen und
Rechtsprechung

Die Anwendung der Osteopathie als Methode oder osteopathischer Verfahren ist in Deutschland rechtlich als Ausübung der Heilkunde eingestuft. Nach der maßgeblichen Rechtsprechung wird die Osteopathie in ihrer Gesamtheit als untrennbare Heilkunde gewertet. Sie ist nach maßgeblicher höchstrichterlicher Rechtsprechung ausschließlich Personen mit einer ärztlichen Approbation oder einer uneingeschränkten Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde vorbehalten.

Herr Czepan praktiziert Osteopathie als ein Verfahren im Rahmen der berufsrechtlichen Regelungen des Heilpraktikergesetzes.

Heilmittelwerbung und Rechtsprechung

Nach ständiger deutscher Rechtsprechung gelten manuelle osteopathische Behandlungen in ihrer Gesamtheit als wissenschaftlich nicht anerkannt. Für eine therapeutische Wirksamkeit bei der Behandlung, Linderung oder Heilung von Erkrankungen liegen nach den strengen Maßstäben der evidenzbasierten Medizin keine ausreichenden, wissenschaftlich gesicherten Belege vor. Die Anwendung erfolgt daher ausschließlich auf Basis der Erfahrungsheilkunde.

Zertifizierungen und internationale
Registrierungen

**Qualitätssicherung:
Die Praxis für Osteopathie am Standort Klinikum Karlsruhe wird als rechtlich und organisatorisch eigenständige Kooperationspraxis geführt und vereint hohe nationale und internationale Standards. Herr Czepan ist Heilpraktiker in Deutschland und verfügt über umfassende nationale und internationale Qualifikationsnachweise, die von Registern und Fachverbänden fortlaufend geprüft werden.

Nationale & internationale Zulassungen:
Die maßgebliche rechtliche Grundlage für die Ausübung der Heilkunde in den Praxisräumen im Klinikum Karlsruhe ist die deutsche Heilpraktikererlaubnis.

Rechtliche Einordnung:
Die genannten Formen der Qualitätssicherung und Zertifizierung ändern nichts an der rechtlichen Einordnung der Osteopathie in Deutschland. Nach ständiger deutscher Rechtsprechung gilt die Osteopathie in ihrer Gesamtheit als ein in der evidenzbasierten Medizin wissenschaftlich nicht anerkanntes Verfahren. Die hier angebotene, moderne manuelle Behandlung erfolgt daher ausschließlich auf Basis strukturierter klinischer Erfahrungsprozesse.

Verbandliche Zertifizierung:
In Deutschland ist Herr Czepan geprüftes und zertifiziertes Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO e.V.) mit Sitz in der Römergasse 9, 65199 Wiesbaden.

Qualifikation nach Schweizer Standards
Zudem besitzt Herr Czepan die offiziellen Berufsausübungsbewilligungen als Osteopath und als Heilpraktiker gemäß dem Schweizer Bundesgesetz über die Gesundheitsberufe (GesBG). Diese berechtigt ihn zur eigenständigen Berufsausübung in der Primärversorgung des Schweizer Gesundheitswesens.

Die auf diesen Webseiten genannten Qualifikationen (wie "Abschluss nach Schweizer Standard" oder die Erteilung einer kantonalen Berufsausübungsbewilligung als Osteopath in der Schweiz) beziehen sich ausschließlich auf die dortige formelle, staatliche und interkantonale Reglementierung des Berufsstandes und legitimiert die Tätigkeit in der Primärversorgung im Gesundheitswesen der Schweiz.

Akkreditierungen:
Für die Abrechnung mit Schweizer Zusatzversicherungen ist Herr Czepan im Erfahrungsmedizinischen Register EMR sowie bei der Stiftung ASCA akkreditiert. Die Hinweise auf die Registrierungen im Erfahrungsmedizinischen Register (EMR) und bei der Stiftung ASCA dienen nur zur Qualitätssicherung und Abrechnung mit Schweizer Komplementär - Zusatzversicherungen. Diese Registrierungen dienen der formalen Zulassung und der jährlichen Kontrolle der gesetzlichen Weiterbildungspflicht im Bereich der Komplementärmedizin.

Wichtiger Hinweis:
Diese ausländischen Qualitäts- und Ausbildungsstandards ändern nichts an der oben beschriebenen Einordnung der Osteopathie als wissenschaftlich in der Medizin nicht anerkanntes Verfahren im Sinne der deutschen Rechtsprechung.

Die alleinige maßgebliche rechtliche Grundlage für die Ausübung der Heilkunde in der eigenständigen Kooperationspraxis von Klaus Czepan am Standort des Klinikums Karlsruhe bleibt die deutsche Heilpraktikererlaubnis.


2. Rechtliche Hinweise zu
manuellen Behandlungsverfahren und Körpertherapie

Wissenschaftliche Einordnung und Evidenz

Die in dieser Praxis angewandten manuellen Behandlungsverfahren und körpertherapeutischen Methoden basieren zum Teil auf neurophysiologischen und reflektorischen Konzepten, zum Teil auf empirischem Erfahrungswissen der Naturheilkunde. Für einige der hier genutzten speziellen Behandlungskonzepte existieren methodisch valide klinische Studien, die eine Wirksamkeit für definierte Anwendungsbereiche belegen. Für die Gesamtheit der manuellen Verfahren im Rahmen der naturheilkundlichen und komplementärmedizinischen Praxis liegt nach den Maßstäben der modernen, evidenzbasierten Medizin jedoch derzeit keine ausreichende, wissenschaftliche Evidenz durch methodisch valide klinische Großstudien vor. Die Verfahren werden daher als Methoden der Erfahrungsheilkunde angewandt.

Qualitätssicherung und Sicherheitserklärung zu manuellen Verfahren

Um ein Höchstmaß an Patientensicherheit zu gewährleisten, erfolgen alle manuellen Interventionen auf Basis einer sorgfältigen Befunderhebung und unter strikter Beachtung anerkannter körpertherapeutischer Sicherheitsstandards. Vor jeder Behandlung wird eine umfassende Kontraindikationenprüfung durchgeführt, um Risiken für das Gewebe, den Bewegungsapparat oder das Gefäßsystem sicher auszuschließen. Die Intensität der Griffe und Mobilisationen wird individuell und gewebeschonend an die jeweilige Konstitution angepasst.

Zertifizierung und fachlicher Hintergrund

Die Befugnis zur Anwendung dieser Methoden leitet sich aus der uneingeschränkten Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Heilpraktiker) ab. Die fachspezifischen Qualifikationsnachweise für die angewandten Spezialverfahren wurden im Rahmen fundierter, zertifizierter Fachausbildungen erworben. Das Qualifikationsprofil umfasst unter anderem erfolgreich absolvierte Zertifikatskurse in anerkannten neurophysiologischen Behandlungskonzepten (wie Bobath / NDT), reflektorischen Therapieformen (wie der Reflektorischen Atemtherapie) sowie speziellen, reflexzonalen Massagetechniken (wie der Periostmassage nach Vogler)

Die alleinige maßgebliche rechtliche Grundlage für die Ausübung der Heilkunde in der eigenständigen Kooperationspraxis von Klaus Czepan am Standort des Klinikums Karlsruhe bleibt die deutsche Heilpraktikererlaubnis.


3. Rechtliche Hinweise zur
Ernährungsberatung

Wissenschaftliche Einordnung und Evidenz

Die Ernährungsberatung versteht sich in dieser Praxis als ein präventives und beratendes Verfahren zur Förderung der individuellen Gesundheit und Lebensqualität. Die Beratung erfolgt konsequent auf den Grundlagen der klassischen, naturwissenschaftlich begründeten Ernährungswissenschaft. Die Empfehlungen dienen der präventiven Unterstützung einer gesundheitsfördernden Lebensweise und ersetzen bei manifesten Erkrankungen keine ärztliche Therapie.

Qualitätssicherung und produktneutrale Beratung

Um ein Höchstmaß an Unabhängigkeit und wissenschaftlicher Validität zu garantieren, erfolgt die Beratung streng produktneutral. Es werden zu keinem Zeitpunkt Nahrungsergänzungsmittel, Diätpräparate oder spezifische Lebensmittel vertrieben oder im Sinne eines kommerziellen Verkaufsinteresses empfohlen. Jede Beratung basiert auf den aktuellen, evidenzbasierten Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft.

Zertifizierung und fachlicher Hintergrund

Die Befugnis zur Anwendung dieser Methoden leitet sich aus der uneingeschränkten Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Heilpraktiker) ab. Die Fachausbildung wurde im Rahmen eines spezifisch auf medizinische Gesundheitsberufe zugeschnittenen Curriculums absolviert, welches sich konsequent am offiziellen Kerncurriculum für eine wissenschaftsbasierte Ernährungsberatung orientiert. Die Ausbildung wurde unter der Leitung der promovierten Ernährungswissenschaftlerin Dr. oec. troph. Barbara Bjarnason durchgeführt. Die Dozentin verfügt über die umfassende Qualitätssicherung und Registrierung der QUETHEB e.V. (Deutsche Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater), was eine Ausbildung nach den höchsten nationalen Qualitätsstandards garantiert.

Die alleinige maßgebliche rechtliche Grundlage für die Ausübung der Heilkunde in der eigenständigen Kooperationspraxis von Klaus Czepan am Standort des Klinikums Karlsruhe bleibt die deutsche Heilpraktikererlaubnis.


4. Rechtliche Hinweise zur
Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)


Wissenschaftliche Einordnung und Evidenz

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für die Anwendung der Phytotherapie zur Behandlung, Linderung oder Heilung von Erkrankungen keine ausreichende Evidenz im Sinne der evidenzbasierten Medizin vorliegt. Die Phytotherapie gilt nach den strengen Maßstäben der wissenschaftlichen Medizin in ihrer Gesamtheit als wissenschaftlich nicht anerkannt. Die therapeutische Anwendung in der Praxis von Klaus Czepan erfolgt daher auf Basis eines strukturierten, klinischen Erfahrungswissens.

Qualitätssicherung und Richtlinien

Bei der Auswahl, Dosierung und Kombination pflanzlicher Arzneimittel stützt sich die Praxis konsequent auf die anerkannten wissenschaftlichen Monografien der Kommission E des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie auf die strengen Qualitätsstandards des Europäischen Arzneibuchs (Ph. Eur.).

Fachausbildung:

Die Befugnis zur Anwendung dieser Methoden leitet sich aus der uneingeschränkten Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Heilpraktiker) ab. Die Fachausbildung in diesem Bereich wurde bei der promovierten Apothekerin Frau Dr. Ursula Stumpf absolviert, die ehemals für die wissenschaftlichen Programme eines der weltweit führenden Phytopharmaka-Hersteller Dr. Willmar Schwabe hier am Standort Karlsruhe verantwortlich war. Praktische Exkursionen führten dabei auch direkt in den dortigen, firmeneigenen Arzneipflanzengarten Terra Medica.

Bei der Apothekerin Gwen Horsch absolvierte ich erfolgreich einen weiteren umfangreichen Ausbildungskurs mit Prüfung über Teedrogen und Galenik. Die Inhalte basierten auf allen Heilpflanzen der wissenschaftlichen Monografien der Kommission E (BfArM) und schlossen sämtliche pflanzlichen Drogen sowie die EU-weiten Qualitätsstandards des Europäischen Arzneibuchs (Ph. Eur.) mit ein.

Die alleinige maßgebliche rechtliche Grundlage für die Ausübung der Heilkunde in der eigenständigen Kooperationspraxis von Klaus Czepan am Standort des Klinikums Karlsruhe bleibt die deutsche Heilpraktikererlaubnis.


5. Rechtliche Hinweise zur Traditionellen Europäischen Naturheilkunde (TEN) und Naturheilverfahren


Wissenschaftliche Einordnung und Evidenz

Die Verfahren der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde (TEN) umfassen in dieser Praxis die Säulen der Pflanzenheilkunde / Phytotherapie (siehe separaten Abschnitt), der Ernährungstherapie / Ernährungsberatung (siehe separaten Abschnitt) sowie die Methoden der Hydro- und Hirudotherapie. Die Befugnis zur Anwendung dieser Methoden leitet sich aus der uneingeschränkten Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Heilpraktiker) ab.

Im Bereich der Hirudotherapie (Blutegeltherapie) existiert für spezifische, klinisch definierte Einsatzbereiche eine anerkannte wissenschaftliche Evidenz durch methodisch valide Studien. Die Methode wird in der universitären Akutmedizin für eng begrenzte, fachspezifische Fragestellungen als wissenschaftlich begründetes Verfahren angewandt. Für die allgemeine naturheilkundliche Anwendung außerhalb dieser spezifischen klinischen Kernbereiche gilt sie jedoch, wie die Naturheilverfahren in ihrer Gesamtheit, rechtlich als Methode der Erfahrungsheilkunde.

Für die klassische Kneipp-Hydrotherapie (Wasseranwendungen) liegt nach den strengen Maßstäben der modernen, evidenzbasierten Medizin derzeit keine ausreichende, wissenschaftlich unumstrittene Evidenz durch methodisch valide klinische Großstudien vor. Die Hydrotherapie wird in dieser Praxis daher auf Basis des strukturierten empirischen Erfahrungswissens angewandt.

Qualitätssicherung und Sicherheitserklärung zur Hirudotherapie (Blutegeltherapie)

Medizinische Blutegel sind in Deutschland rechtlich als Fertigarzneimittel eingestuft und unterliegen den strengen Vorgaben des Arzneimittelgesetzes (AMG). Um ein Höchstmaß an Patientensicherheit zu gewährleisten, bezieht die Praxis die medizinischen Blutegel ausnahmslos aus kontrollierter, zertifizierter deutscher Laborzucht. Jeder Blutegel wird aus Gründen des Infektionsschutzes und der Qualitätssicherung strikt nur ein einziges Mal am Patienten angesetzt.

Zertifizierung und fachlicher Hintergrund

Die fachspezifischen Qualifikationsnachweise im Bereich der Naturheilverfahren wurden im Rahmen fundierter, strukturierter Curricula erworben. Die Befugnis zur Anwendung dieser Methoden leitet sich aus der uneingeschränkten Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Heilpraktiker) ab.

Pflanzenheilkunde / Phytotherapie
(siehe separaten Abschnitt)

Ernährungstherapie / Ernährungsberatung
(siehe separaten Abschnitt)

Hirudotherapie: Die Fachausbildung wurde bei der ZAUG GmbH (Biebertaler Blutegelzucht) unter der fachlichen Leitung von Dr. rer. nat. Manfred Roth, Dr. med. Ulrich Storck, Dr. med. Elvira Boschmann, Dr. med. Rainer Stange absolviert. Die Zertifizierung umfasst die theoretischen und praktischen Grundlagen der Therapiedurchführung sowie die strengen hygienischen und arzneimittelrechtlichen Sicherheitsstandards.

Kneipp-Hydrotherapie: Die Qualifikation wurde über den staatlich anerkannten Intensivkurs (120 Stunden) an der renommierten Sebastian-Kneipp-Schule in Bad Wörishofen (Berufsfachschule des Kneipp-Bund e.V.) erworben und umfasst das gesamte theoretische und praktische Spektrum der klassischen Hydro- und Thermotherapie nach Sebastian Kneipp.

Die alleinige maßgebliche rechtliche Grundlage für die Ausübung der Heilkunde in der eigenständigen Kooperationspraxis von Klaus Czepan am Standort des Klinikums Karlsruhe bleibt die deutsche Heilpraktikererlaubnis.


6. Rechtliche Hinweise zur
Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)


Wissenschaftliche Einordnung, Historie und Evidenz:

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist historisch eine Sammlung teils magisch spekulativer vorindustrieller Heilkunden auf dem Gebiet sinologischer Sprachen. Die moderne TCM stellt ein konzeptuell neu strukturiertes System dieser verschiedenen Methoden und Heilkonzepte dar. Als Verfahren der Naturheilkunde bzw. Alternativmedizin ist sie von der evidenzbasierten Medizin in ihrer Gesamtheit wissenschaftlich nicht anerkannt. Für eine therapeutische Wirksamkeit bei der Behandlung, Linderung oder Heilung von Erkrankungen liegen nach den strengen Maßstäben der wissenschaftlichen Medizin keine ausreichenden Belege vor. Die Anwendung erfolgt auf Basis einer strukturierten Erfahrungsheilkunde.

Qualitätssicherung und Arzneimittelsicherheit

Bei der Anwendung von chinesischen Arzneimitteln steht die Patientensicherheit an oberster Stelle. Alle individuell für Patienten zusammengestellten Rezepturen (Dekokte und Granulate) werden ausschließlich über eine spezialisierte, zertifizierte TCM-Apotheke hier in Karlsruhe vor Ort zubereitet. Dies stellt sicher, dass die verwendeten Arzneidrogen den strengen Qualitäts- und Prüfkriterien des deutschen Arzneimittelgesetzes (AMG) sowie der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) entsprechen. Jede Charge der kooperierenden Fachapotheke ist laborgeprüft, identitätsgesichert und frei von unzulässigen Rückständen.

Zertifizierung und akademischer Hintergrund

Die Befugnis zur Anwendung dieser Methoden leitet sich aus der uneingeschränkten Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Heilpraktiker) ab. Meine fundierte Fachausbildung im Bereich der wissenschaftlich reflektierten TCM, wissenschaftlich korrekt bezeichnet als "Vorindustrielle Heilmethoden und Heilkonzepte im Bereich sinologischer Sprachen" gliedert sich in vier wesentliche Säulen:

1. TCM-Klinik Bad Kötzting: Praktische und klinische Fachausbildung am Standort der Ersten Deutschen Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin mit Schwerpunkt Grundkonzept und diagnostische Zeichen.

2. Deutsche Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin (DGTCM): Absolvierung des Hauptteils der Ausbildung mit Schwerpunkt Pulsdiagnose, Arzneipflanzen, Arzneimittellehre und Ernährungsberatung in vorindustriellen chinesischen Heilmethoden und Heilkonzepten an der Heidelberg School of Chinese Medicine (HSCM) unter der Leitung von Dr. med. Henry Johannes Greten. Es fand statt im chinesischen Arzneipflanzengarten des Instituts in der Provence. Das dort vermittelte Ausbildungskonzept folgt den medizinhistorischen Übersetzungsstandards und wissenschaftlichen Publikationen von Prof. Dr. Manfred Porkert, dem Gründer und langjährigen Ehrenpräsidenten der SMS (Societas Medicinae Sinensis).

3. Im Rahmen des 1991 gegründeten Projekts Traditionelle Chinesische Heilmethoden und Heilkonzepte“ (PTCH) am Institut für Psychologie und dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erfolgte eine fundierte Vertiefung. Das Studium stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Johann Bölts, Prof. Dr. Gudula Linck und Prof. Dr. Wilfried Belschner. Die weiterführenden Spezialisierungen in den Fachbereichen Qigong sowie Tuina für Kinder wurden unter der akademischen Leitung von Dr. Johann Bölts, Prof. Dr. phil. Gudula Linck und Dr. med. Egmont Conradi erfolgreich erworben.

Kinder-Tui-Na: Fachfortbildung bei Prof. Jiang Chanjuan (Shaanxi College, Xianyang), Dr. med. Egmont Conradi, Dr. Johann Bölts im Rahmen des Projekts PTCH der Universität Oldenburg.

Wissenschaftlich evaluiertes Gesundheitstraining (RKT-Qigong®): Dieses standardisierte Übungsprogramm wurde von Dr. Johann Bölts im Rahmen des Projekts PTCH der Universität Oldenburg zusammen mit den gesetzlichen Krankenkassen entwickelt.

4. Charité – Universitätsmedizin Berlin: Ausbildung in der historisch-kritischen Reflexion traditioneller Heilkonzepte in China bei Prof. Dr. phil. Dr. phil. habil. Dr. med. habil. Paul Ulrich Unschuld (Medizinhistoriker und Sinologe, vormaliger Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der LMU München sowie Leiter des Instituts für Theorie, Geschichte und Ethik Chinesischer Lebenswissenschaften an der Charité in Berlin).

Wissenschaftlich evaluiertes Gesundheitstraining (RKT-Qigong®)

Als zertifizierter Quigong Lehrer im Projekt PTCH, des von Dr. Johann Bölts und Prof. Dr. Wilfried Belschner gegründeten Projekts am Institut für Psychologie und dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg basiert der angebotene Qigong-Übungs-Unterricht auf dem RKT-Qigong® (Regeneration - Kompetenz - Training). Dieses standardisierte Übungsprogramm wurde von Prof. Dr. Wilfried Belschner und Dr. Johann Bölts zusammen mit den gesetzlichen Krankenkassen entwickelt. Es ging direkt aus den Forschungsarbeiten einer Fachkommission unter der Leitung von Dr. Bölts (2002–2013) hervor, um einheitliche Qualitätsstandards im Rahmen der Primärprävention zu etablieren. Das wissenschaftlich evaluierte Gesundheitstraining ist heute fest im Leitfaden Prävention der gesetzlichen Krankenkassen als erstattungsfähiges Verfahren verankert. Diese akademische und präventivmedizinische Arbeit wird heute durch die Qigong Fachgesellschaft e.V. fortgeführt.

Die alleinige maßgebliche rechtliche Grundlage für die Ausübung der Heilkunde in der eigenständigen Kooperationspraxis von Klaus Czepan am Standort des Klinikums Karlsruhe bleibt die deutsche Heilpraktikererlaubnis.


7. Rechtliche Hinweise zur
Traditionellen Indischen Medizin
(TIM) Ayurveda Indigenous Medicine of India


Wissenschaftliche Einordnung, Historie und Evidenz:

Die Traditionelle Indische Medizin (Ayurveda) – historisch verankert als Indigenous Medicine of India – ist ein umfassendes vorindustrielles Heilsystem, das von der evidenzbasierten Medizin in seiner Gesamtheit wissenschaftlich nicht anerkannt ist. Für eine therapeutische Wirksamkeit im Sinne einer Heilung oder Linderung von Erkrankungen liegen nach den strengen Maßstäben der wissenschaftlichen Medizin keine ausreichende Evidenz vor. Die Anwendung in der Praxis erfolgt auf Basis einer strukturierten Erfahrungsheilkunde, die in der Praxis Czepan im Klinikum Karlsruhe primär auf Lebensstilführung, Ordnungs- und Ernährungsprinzipien beruht.

Qualitätssicherung und Arzneimittelsicherheit

Im Sinne einer maximalen Patientensicherheit gilt in dieser Praxis ein strenger Qualitätsvorbehalt bezüglich importierter pflanzlicher Zubereitungen und Arzneimittel. Eine therapeutische Anwendung von ayurvedischen Phytopharmaka oder traditionellen Dekokten würde im Rahmen der Heilkunde ausnahmslos erst dann erfolgen, sobald für das jeweilige Präparat ein lückenloser Nachweis erbracht ist, dass es den strengen Prüfkriterien des deutschen Arzneimittelgesetzes (AMG) sowie den Reinheitsstandards der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) vollumfänglich entspricht.

Zertifizierung und fachlicher Hintergrund

Die Befugnis zur Anwendung dieser Methoden leitet sich aus der uneingeschränkten Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Heilpraktiker) ab. Um den hohen Ansprüchen an eine wissenschaftlich reflektierte Komplementärmedizin gerecht zu werden, wurde das Curriculum im Rahmen einer medizinisch-ärztlichen Weiterbildung absolviert. Die Fachqualifikation erfolgte über die Akademische Fachgesellschaft Indische Medizin (AFGIM) im Rahmen eines Fachseminars am BildungsCampus (BBZ) des Klinikums Karlsruhe.

Die Ausbildung fand unter der Leitung des indischen Mediziners Dr. phil. Syal Kumar, Ph.D., M.D. (Ayur. / Rajiv Gandhi University of Health Sciences, Bangalore, Indien, spezialisiert in Kayachikitsa/ Innere Medizin; Leiter der Abteilung für Traditionelle Indische Medizin, TIM, an den Kliniken Essen-Mitte / Knappschaftskrankenhaus). Die Teilnahme an dieser originär ärztlichen Weiterbildung erfolgte über eine offizielle Ausnahmegenehmigung und schloss mit der zertifizierten Anerkennung durch die Akademische Fachgesellschaft Indische Medizin AFGIM e.V. ab.

Die alleinige maßgebliche rechtliche Grundlage für die Ausübung der Heilkunde in der eigenständigen Kooperationspraxis von Klaus Czepan am Standort des Klinikums Karlsruhe bleibt die deutsche Heilpraktikererlaubnis.


8. Rechtliche Hinweise zu
Marma - Yogalehrer


Wissenschaftliche Einordnung, Historie und Evidenz:

Das Ausbildungskonzept zum Yogalehrer bei Prof. em. Dr. Rocque Lobo (ehemals Professor an der heutigen KSH München, Gründer des Instituts für Gesundheitspädagogik) basiert im Kern auf dem von ihm entwickelten Marma-Yoga®. Es wird über das Gesundheitspädagogik-Netzwerk / Förderverein für Yoga und Ayurveda e.V. in München angeboten und versteht sich als eine wissenschaftlich fundierte, kulturübergreifende Gesundheitspädagogik.

Dieses Konzept wurde entwickelt im interdisziplinären Dialog und blickt auf bedeutende Unterstützer zurück:

Die königliche Unterstützung (Raja und Rani von Aundh):
Der Raja von Aundh, Bhawanrao Shrinivasrao Pant Pratinidhi, und die Rani von Aundh, Maharani Shrimant Saubhagyavati Rani Saheb, leisteten bereits ab den 1920er Jahren in Indien Pionierarbeit. Sie waren die treibende Kraft hinter der Modernisierung und Säkularisierung des Yoga (speziell des weltbekannten Surya Namaskar / Sonnengebets), förderten diese Ansätze maßgeblich und etablierten Yoga als universelles, säkulares System zur Gesundheitsförderung.

Direkte ideelle und inhaltliche Förderung:
Bereits Prof. Lobos erstes wegweisendes Werk "Ayurveda - Besser Leben im Rhythmus der Zeit" (1987) wurde maßgeblich von der Maharani und dem visionären Raja von Aundh gefördert. Das Herrscherpaar stellte Dr. Lobo für seine Forschungen exklusive historische Dokumente, Aufzeichnungen und die familieneigenen Archive zur Verfügung. Die Maharani unterstützte ihn gezielt darin, diese indischen Präventionsansätze für den Westen verständlich aufzuschreiben, womit ihr Projekt das Fundament für Lobos erstes Buch bildete.

Schirmherrschaft durch Carl Friedrich von Weizsäcker:
Die wissenschaftlichen Kongresse und Symposien von Prof. Dr. Rocque Lobo standen unter der Schirmherrschaft des weltberühmten Physikers und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker (dem älteren Bruder des späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker). Er begleitete Dr. Lobos Arbeit intensiv und übernahm unter anderem die Schirmherrschaft für das Münchner Symposion 1986 "Der Mensch in Raum und Zeit" sowie für den internationalen Kongress "Geist und Natur" 1988 in Hannover. Zudem schrieb er das Vorwort zu Lobos Standardwerk "Grundlagen des Ayurveda".

Zertifizierung und fachlicher Hintergrund

Das Konzept zeichnet sich durch folgende wesentliche Säulen aus:

Fundierung im Marma-Yoga® und Ayurveda

Fokus auf Vitalknotenpunkte:
Marma-Yoga® verbindet Hatha-Yoga mit der ayurvedischen Lehre der "Marmas" (vitale Kreuzungspunkte von Muskeln, Sehnen, Knochen und Gefäßen). Die Ausbildung schult die Sensibilität dafür, wie sich körperliche und psychische Spannungen an diesen sensiblen Punkten manifestieren.

Auseinandersetzung mit Schmerz und Gewalt:
Dr. Lobo betonte den historischen Ursprung des Hatha-Yoga als Antwort auf existenzielle Verunsicherung und Gewalt. Im Konzept wird Yoga nicht als Wellness-Gymnastik verstanden, sondern als ein Werkzeug zur Bewältigung von Stress, Traumata, Schmerzerfahrungen und innerer Unruhe.

Wissenschaftlichkeit statt Spiritualität

Interdisziplinärer Ansatz:
Die Ausbildung verknüpft traditionelle indische Schriften mit modernen westlichen Wissenschaften. Dazu gehören Erkenntnisse aus der Chronobiologie (innere Rhythmen), der Schlaf- und Schmerzforschung sowie der Psychoneuroimmunologie.

Säkulare Ausrichtung:
Das Konzept verzichtet bewusst auf dogmatisch-spirituelle Schulungen oder moralische Vorschriften (wie Askese oder strikten Vegetarismus). Stattdessen wird die persönliche Verantwortung für Gesundheit, Genuss und die eigene Lebensführung gestärkt.

Gesundheitspädagogik und Selbstregulation

Somatopsychische Selbstregulation: Das Hauptziel der Ausbildung ist es, zukünftige Lehrer darin auszubilden, Menschen zur körperlich-geistigen Selbsterkenntnis und Selbststeuerung anzuleiten.

Salutogenese und Positive Health: Das Konzept richtet sich nach den Prinzipien der Salutogenese (was hält den Menschen gesund?). Yoga wird hier als praxisorientierte, im Alltag anwendbare Verhaltens- und Verhältnisprävention gelehrt:

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Verhaltensprävention: Während der Ausbildung lernt man Asanas und Atemtechniken, um den eigenen Stress aktiv zu regulieren (Verhalten).

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Verhältnisprävention: Gestalten der Lebens- und Arbeitsbedingungen, so dass chronischer Stress erst gar nicht entsteht (Verhältnisse). Dazu gehört die Anpassung von Tagesabläufen an die innere Uhr (Chronobiologie) oder das Schaffen von gesundheitsfördernden Strukturen am Arbeitsplatz.

Akademischer und institutioneller Rahmen

Durch die Anbindung von Dr. Lobo an die Katholische Stiftungsfachhochschule (KSH) München und die Arbeit im Gesundheitspädagogik-Netzwerk / Förderverein für Yoga und Ayurveda e.V. besaß die Ausbildung stets einen stark sozialpädagogischen und beratenden Charakter. Sie soll Absolventen befähigen, Yoga in sozialen, medizinischen und pädagogischen Institutionen professionell zu vermitteln.


9. Rechtliche Hinweise zu
Schwangerschaft, Geburt
und Wochenbett


Gesetzliche Zuständigkeiten
der Gesundheitsberufe:

Geburtshilfe: Tätigkeiten im Rahmen der Geburtshilfe sind ausschließlich Hebammen, Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Schwangerschaft und Wochenbett: Die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorge, Überwachung und Betreuung des Schwangerschafts- und Wochenbettverlaufs sowie die Behandlung von Neugeborenen (in den ersten 4 Lebenswochen) und Säuglingen (ab der 5. Lebenswoche) bei Beschwerden im Zusammenhang mit der Geburt sind ausschließlich Hebammen, Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Heilpraktiker: Die Ausübung der Heilkunde durch Heilpraktiker umfasst keine Geburtshilfe, keine medizinische Heilbehandlung von spezifischen Schwangerschaftsbeschwerden und ersetzt zu keinem Zeitpunkt die gesetzlich vorgeschriebene medizinische Vorsorge, Überwachung und Betreuung des Schwangerschafts- sowie Wochenbettverlaufs durch Hebammen, Ärztinnen und Ärzte.

Stillberatung durch Heilpraktiker: Eine Stillberatung während der Zeit des Wochenbetts stellt keine medizinische Überwachung dar. Sie ersetzt zu keinem Zeitpunkt die gesetzlich vorgeschriebene Überwachung und Betreuung des Schwangerschafts- sowie Wochenbettverlaufs durch Hebammen, Ärztinnen und Ärzte.

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